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Ausbildungstag mit/für den Rettungsdienst

Am 24. Juli 2007 fand im Bereich Lorzentobel ein Weiterbildungstag des Rettungsdienstes Zug statt. „Ausrücken mit dem Haflinger“ und „Patientenbergung mit der Rettungswanne“ in unwegsamem Gelände waren die Themen. Die FFZ unterstützte den RDZ an diesem Tag mit Material und Instruktoren.

Patientenbergung mit der Rettungswanne / Dani Jauch
Beherrschen der Selbstsicherungsmassnahmen, zweckmässiges Einrichten eines Standplatzes, provisorische Patientensicherung, sichere Anwendung der Rettungswanne in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr waren die Ziele an diesem Posten.
Nach einem theoretischen Einstieg, Vorgehen bei einer Wannenrettung, Varianten, Mittel und einer Materialpräsentation, ging es ans Praktische. Ein Waldarbeiter sei im Lorzentobel verunfallt, war die Annahme. Während sich die Rettungssanitäter mit eigenen Mitteln zum Patienten abseilten, bereitete sich die Feuerwehr für eine Wannenrettung vor. Schon bald glitt die Bergungswanne an der Seilwinde mit zwei Feuerwehrleuten hinunter ins Lorzentobel. Beim Patienten und den Rettungssanitäter angekommen wurde der Patient mittels Rettungsbrett auf die Vakuummatratze in die Wanne umgelagert, was im steilen Gelände gar nicht so einfach war. Zur Betreuung des Patienten klinkten sich die Rettungssanitäter nun ebenfalls an die Wanne. Auf Kommando zog nun die Seilwinde die Wanne samt Patient und Retter wieder hoch zur Strasse, hierbei glitt die Wanne schön sanft und leicht schwebend über den Boden.

Einsatz Haflinger / Benny Elsener
Bei der Talstation der Zuger Bergbahn ist ein Haflinger stationiert, welcher im Ernstfall von der FFZ benutzt werden kann. Die Motorfahrer bilden sich dafür regelmässig aus.
Die Zuger Bergbahnen benötigen den Haflinger für die Revisionsarbeit an den Bahnanlagen. Den Winter hindurch ist auf dem Haflinger ein Bahrengestell fix montiert, einsatzbereit für den Ernstfall auf der Schlittenpiste. Bei einem Einsatz im Sommer muss das Gestell mittels vier Schrauben fixiert werden.
Übungsannahme: Ein Biker hat sich im Wald das Bein gebrochen. Ziel der Übung war, die Einsatzmöglichkeiten des Haflingers für einen Personentransport auf schlecht befahrbarem Gelände zu kennen. Die RDZ Leute versorgten den Patienten (Puppe) vor Ort und packten diesen fachgerecht auf den Haflinger. Schon bei der ersten Gruppe zeigte sich, dass sich der Haflinger langsam aber sicher durch das unwegsame Gelände steuern lässt. Der Haflinger hatte den Test bestanden.
Wie aber sieht es aus bzw. fühlt es sich an, aus der Sicht des Patienten? Um diese Frage beantworten zu können, stellte ich mich als verunfallter Biker zur Verfügung. In der Vakuummatratze fachgerecht eingebettet, liess ich mich auf den Haflinger packen. Wehrlos auf die Bahre geschnürt, konzentrierte ich mich auf das Bewundern der schönen Bäume. Denn ich wusste, dass die Strecke nahe an steil abfallenden Hängen durchführte. Das Vertrauen in Dani Rüttimann bestätigte sich, er fuhr mich problemlos ans Ziel. Auch die Betreuung während der Fahrt durch eine RDZ Person war hervorragend.

Ich war positiv überrascht, wie gut der Haflinger gefedert war. Eine patientengerechte Bergung mittels Haflinger ist absolut tragbar.
Dort, wo kein allradbetriebenes Fahrzeug und kein Traktor eingesetzt werden kann, ist der Haflinger sehr geeignet und bequem. Das Fahrzeug kann auch durch die FFZ mittels Kolin 28 in weiter gelegene Orte geführt werden.

Dies war wiederum ein sehr spannender aber auch anspruchsvoller Tag, welcher von allen hohe Konzentration und die eine oder andere Schweissperle forderte.
Zusammen üben, um sich im Einsatz noch besser zu kennen, eine super Sache!
Die Zusammenarbeit mit dem RDZ funktionierte vorzüglich, danke allen Teilnehmern.

Quelle:
Hptm Benny Elsener / Hptm Dani Jauch

(Fotos Wanne: Dani Jauch, Fotos Haflinger Benny Elsener/Dani Rüttimann)


 

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